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Hemmer 37

Heimat für Generationen

5 Das Leben nach dem Krieg von August Stöppler

Nach dem Ende des Krieges am 02.05.1945 hielt August Stöppler sich noch in Italien auf. Nachdem die Schlacht um Monte Cassino verloren war, zogen die Fallschirmjäger sich immer mehr aus Italien zurück und konnten ihre Stellungen nicht mehr halten. Schließlich wurde August Stöppler am 02.05.1945 in Levico 20 Kilometer östlich von der Stadt Trient in Südtirol, Norditalien gefangengenommen. [Bild 8 Seite 2] Der Camp Name beziehungsweise die Region, in der er bis zum 05.05.1946 blieb, ist hierbei schwer zu erkennen. Vermutlich handelt es sich um einen medizinischen Teil des Lagers, da August Stöppler auf seinem Entnazifizierungsbericht ein Kreuzschnitt [Bild 16a/b] am Unterschenkel aufweist. Dafür spricht auch, dass sein Entlassungsschein vom Oberfeldarzt Dr. Dietrich Kürschner unterschrieben wurde, der laut dem Bundesarchiv als Fliegerarzt galt. Am 20.04.1946 wurde August Stöppler aus der Kriegsgefangenschaft schließlich entlassen und kehrte zu seinem Elternhaus in Rinkerode Hemmer 37 zurück. Anschließend fing er bereits am 21.04.1946 bei seinem Bruder Paul Stöppler in Rinkerode als Malergehilfe an und lebte in der Zeit weiterhin in Rinkerode in seinem Elternhaus. Am 09.01.1951 bestand er dann seine Malermeister Prüfung bei der Handwerkskammer in Münster. Woraufhin er am 03.02.1951 seine Frau Irene Dertwinkel heiratete. Dann zog August Stöppler nach Münster und arbeitete bei dem Versicherungskonzern Allianz. Er besuchte als Quereinsteiger mehre Lehrgänge deutschlandweit und wurde Büroleiter. Er starb am 04.04.1997.

Bild 8
Bild 16a

Bild 16b